Fotobuch „Faszination Zoofotografie“ erschienen!

15 07 2009

Bei Books on demand (www.bod.de) ist nun das Fotosachbuch „Faszination Zoofotografie“ erschienen. Das Buch widmet sich den Besonderheiten der Tierfotografie in zoologischen Gärten und Wildparks. Anhand zahlreicher Bilder werden Tipps sowohl hinsichtlich der Fototechnik wie auch des Bildaufbaus für die verschiedensten Situationen in Zoos gegeben. Zu erhalten z.B. bei www.amazon.de





Sardinien

16 11 2008

Sardinien ist entstanden, als Gott Kieselsteine vor die Küste Italiens warf und mit dem Fuß festgetreten hat. Der Fußabdruck entspricht den beiden Inseln Korsika und Sardinien – so zumindest die Legende. Es ist eine steinige Insel voller Naturschönheiten und mit einer mediterranen Unterwasserwelt, die zu ausgedehnten Tauchgängen einlädt.

Im Norden sind das Capo testa und das Naturschutzgebiet um den Monte Limbara sehr lohnende Ziele, unter Wasser ist der St. Maddalena Archipel mit seiner vielfältigen Unterwasserwelt mehrere Tauchgänge wert.

Im Landesinnere ist die malerische Goruppu-Schlucht ein Höhepunkt, der allerdings nur durch einen ca. 2-stündigen Marsch erreicht wird. Wenn man dann noch über die zum Teil mannshohen Steine in die eigentliche Schlucht hinenklettert, wird man mit einem beeindruckenden Blick auf die Felsformationen belohnt, den der Fluß hier im Winter in den Granit gegraben hat. Die Felswände sind bis zu 400m hoch, Menschen im Flußbett wirken wie Ameisen. Aus den Wänden dringen an mehreren Stellen kleinere Karst-Quellen aus denen sich der Fluß in der Regenzeit speist und zu einem reißenden Gebirgsfluß anschwillt. Die enormen Felsbrocken, die er dabei bewegt, sind im Sommer stumme Zeugen seiner Kraft. Wegen der Temperaturen empfiehlt sich ein frühmorgendlicher Aufstieg.





Der Frühling ist da – und das Mitte Februar

11 02 2008

Der Frühling scheint schon da zu sein – und das im Februar. Nachdem Bereits Ende Dezember in Stadtgebieten erste Schneeglöckchen durchgebrochen waren, blühen nun allerorten Krokusse etc. Auch die Insekten sind bereits teilweise wieder aktiv, es scheint, als würde die Natur einen klassischen Frühstart hinlegen.

Selbst vor den Säugetieren macht diese Entwicklung nicht halt: der Deutsche Jagdschutz Verband meldet die Geburt von sechs Frischlingen, live anzusehen im web unter www.wildtiere-live.de. Normalerweise werfen die Tiere erst ab Mitte März, sind also ebenfalls einen ganzen Monat zu früh dran.

Das ein solches Jahr natürlich kein weiterer Beweis für den immer wieder zitierten Klimawandel ist, ist klar. Doch muß man einfach erkennen, dass nur die milden Temperaturen des Januars alleine nicht dafür verantwortlich sein können; solche Phasen gab es schon öfter, ohne einen kompletten Start der Natur auszulösen. Für dieses Jahr bleibt jedenfalls nur zu hoffen, dass es kein böses Erwachen gibt und mit Frost im April der Frühstart in einen Fehlstart umgewandelt wird. Abgesehen von den dann tatsächlichen Schäden an der Natur werden dann sofort die Rufe beispielsweise der Obstbauern nach Entschädigung laut werden und es wird wieder zahllose Hochrechnungen geben, was uns der Klimawandel so alles kostet.





Zooführer für Tierfotografen

28 02 2007

Hier entsteht ein Zooführer für Tierfotografen. Nicht jeder Zoo/Wildpark bietet für jede Tierart optimale fotografische Bedingungen. Gedacht ist hier an ein Nachschlagwerk, in dem man sich schnell informieren kann, wo man ein bestimmtes Tierfoto am Besten aufnehmen kann.

Es fließen hierbei eigene Erfahrungen, die Infromationen der Zoos, aber natürlich hoffentlich auch Informationen anderer Fotografen/Zoobesucher mit ein.

Link zum Zooführer:

http://www.natur-im-bild.eu/01b85f982905e8808/01b85f983705fe401.html





NSG Taubergiessen

26 02 2007

Projekt: Taubergiessen

Das Taubergiessen ist ein Naturschutzgebiet bei Rust in Südbaden. Es stellt eine weitgehend intakte Rheinauenlandschaft dar, in der viele z.T. bedrohte Tier- und Pflanzenarten vorkommen. Zur Zeit läuft ein sogenanntes Revitalisierungsprojekt, durch welches die FLußgeschwindigkeit in den Nebenarmen und den sogenannten „Giessen“ erhöht werden soll, um die Verschlammung und Versandung aufzuhalten.

Ursache für die Verschlammung ist allerdings (wie soll es anders sein): der Mensch. Durch die Rheinbegradigungen im 19. und 20. Jahrhundert kam es zu einer deutlichen Absenkung des Grundwasserspiegels, aus dem die Giessen gespeist werden. Gleichzeitig nahmen die Überschwemmungen ab. Zusätzliche Entwässerungsgräben der Landwirtschaft in der Rheinebene trugen das Ihrige dazu bei. Die Folge ist, dass bereits viele Arten die Rheinauen verlassen haben. Da auch das aktuelle Programm natürlich den Hochwasserschutz für die z.T. sehr dicht an den Rhein gebauten Gemeinden in den Vordergrund stellen muss, bleibt abzuwarten, wie nachhaltig die geplanten Massnahmen sind.

Ausgiebige Reportagen aus diesem Gebiet:

http://www.natur-im-bild.eu/downloads/taubergiessen.pdf

http://www.natur-im-bild.eu/downloads/revitalisierungsprojekt.pdf

Mehr Bilder aus diesem einzigartigen NSG:

http://www.natur-im-bild.eu/01b85f982905e4b01/01b85f982905e4b06.html

Giessen im Morgennebel